Vermessung des Stellplatzes für den Carport

Carports nach Maß vom Spezialisten der Branche

Carportmaster-Service - Vermessung Zum Servicepaket von Carportmaster gehört das professionelle Vermessen des Stellplatzes für Ihren Carport.

Diese Aufgabe wird von Vermessungsingenieuren vor Ort und auf eigene Rechnung erledigt.

Carportmaster kümmert sich um die Wahl des Vermessers und klärt mit den Ingenieuren, welche Maße für die exakte Planung des Carports benötigt werden.

Vermessung des Stellplatzes für den Carport
Vermessung des Stellplatzes für den Carport

Carport nach Maß

Von entscheidender Bedeutung für die Planung eines Carports nach Maß sind exakte Informationen über die Dimensionen der Stellplatzfläche.

Attribute wie „ca.“ oder „müsste eigentlich“ sind hier absolut nicht zielführend. Als Spezialist für Maßanfertigungen müssen die Planer auf korrekt ermittelte Maßangaben zugreifen können.

Relevant für die Designer des Carports sind alle Informationen über das Grundstück und die Bebauung, die Einfluss auf die Planung der Konstruktion haben. Der Carport soll schließlich genau auf die vorgesehene Stelle des Grundstücks passen.

Doppelcarport - Carportmaster Projekt 15-P-1212 - 79183 Waldkirch - Carportbild 01
Doppelcarport – Carportmaster Projekt 15-P-1212 – 79183 Waldkirch – Carportbild 01
Vermessungsergebnis als PDF
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Kosten der Vermessung

Die professionelle Vermessung durch ein Ingenieursbüro kostet ca. 350,00 €.

Dieser Preis ist natürlich abhängig vom Umfang der zu leistenden Messungen und ist ein Erfahrungswert aus Projekten, bei denen der Bauherr die Stellplatzfläche für den Carport vermessen ließ.

Bereitstellung der ermittelten Maße

Geliefert wird das Ergebnis der Vermessung vom Vermessungsbüro meist als DXF-Datei. Auf Wunsch erhalten Sie auch eine PDF-Datei, da für das Lesen einer DXF-Datei eine spezielles Programm nötig ist, das nicht jedem Bauherrn zur Verfügung steht.

Die Designer von Carportmaster können die per Datei übermittelten Daten in das Programm zur Erstellung der Konstruktionszeichnung einpflegen. So ist garantiert, dass die Maße korrekt in die Planung übernommen werden.

Selber messen

Sie sind nicht verpflichtet, einen Vermessungsingenieur zu beauftragen. Sollten Sie selber oder jemand aus Ihrem privaten oder beruflichen Umfeld in der Lage sein, für uns die nötigen Maße zu ermitteln, dann akzeptieren wir das.

Es muss aber auf jeden Fall sichergestellt sein, dass die Messergebnisse stimmen, denn diese Maße fließen in den Planungs- und Produktionsprozess des Carports ein.

Zeitpunkt der Vermessung

Nach Klärung, an welcher Stelle Ihres Grundstücks der Carport errichtet werden soll, können Sie diese Stellplatzfläche im ersten Schritt mit einfachen Mitteln selber ausmessen. Diese eher groben Maße, vielleicht auf 5 cm genau, sind für uns geeignet, um auf dieser Basis eine Planung zu beginnen und den Preis zu ermitteln.

Für den Fall, dass noch keine Baugenehmigung vorliegt, sind die mit einfacher Methode ermittelten Maße ausreichend, um den Bau eines Carports beim zuständigen Bauamt zu beantragen. Natürlich nur, falls eine Genehmigung verlangt wird. Sollten Sie hier unschlüssig sein, dann hilft unser Experte für Baugenehmigungen gern weiter.

Kommt es zu einer Bestellung, wird im nächsten Schritt von den Carport-Designern eine CAD-Konstruktionszeichnung erstellt. Für diese Zeichnung sind nun exakte Maße erforderlich, denn die CAD-Zeichnung ist Grundlage für die Produktion des Carports.

Diese Maße werden benötigt

Durch die Vermessung sollen die Baukörper-Außenmaße ermittelt werden. Gesamte zur Verfügung stehende Breite im Einfahrtsbereich, gesamte Länge des Stellplatzes und die totale Höhe. Bereits nach unserer ersten Recherche zum Projekt fragen wir die groben Baukörper-Außenmaße ab und erstellen ein Layout für Sie. In diesem Layout sind der Grundriss und die Seitenansichten des Carports dargestellt.

Wichtig für diese und folgende Zeichnungen sind die Positionen von angrenzenden Bauwerken wie Haus oder Garage, bei Grenzbebauung auch evtl. Bauwerke, die der Nachbar direkt an die Grenze gebaut hat.

Geländegefälle messen

Meist weisen die Carport-Stellplatzflächen ein Geländegefälle auf. Um dieses Gefälle zu messen, wird die Fläche nivelliert. Es werden mit Hilfe eines Nivelliergeräts der Höhenunterschied zwischen Messpunkten festgestellt und dokumentiert. So das Vorgehen eines Vermessungsingenieurs.

Ohne Nivelliergerät lässt sich ein Geländegefälle messen, indem man am höchsten Punkt des Geländes einen Faden in Bodennähe befestigt und diesen faden bis zum nächsten relevanten Messpunkt zieht.

An diesem Punkt schlägt man einen Pflock ein und bindet den Faden fest. Auf halbem Weg zwischen den beiden Messpunkten legt man auf den Faden eine Wasserwaage. Die Position des Fadens am Pflock wird nun so nach oben oder unten geschoben, bis die Wasserwaage anzeigt, dass der Faden in der Waage ist.

Nun misst man ganz einfach den Abstand vom befestigten Faden am Pflock bis zum Boden und kann nun das Gefälle bestimmen. Auf einer Länge x Meter zwischen den Messpunkten gibt es ein Gefälle in Höhe von x cm. Den höchsten Messpunkt (bodennah an der höchsten Stelle des Geländes) bezeichnet man als Referenzpunkt 0.

Umsetzen der Maße in die Planung

Es liegen jetzt die Baukörper-Außenmaße und die Position vorhandener Gebäude in Stellplatznähe vor. Diese werden jetzt in die CAD-Zeichnung (Computer-Animated-Design) übernommen. Aus der Art der Bauweise der Stahlkonstruktion des Carports ergeben sich die Maße für Stützen, Verkleidungen, Türen und die Anordnung der das Dach verblendenden Attika.

Die Maße zwischen Stützen werden „lichte Maße“ genannt. Ein Beispiel:

Die Stellplatzfläche hat eine gesamte Breite im Einfahrtsbereich von 6.000 mm. In diesem Bereich sind links und rechts Stützen mit einer Dimension von 100 mm x 100 mm geplant. Das Dach wird umlaufend mit einer Attika ausgestattet. Diese Attika hat eine Anbautiefe von 25 mm. Daraus ergibt sich eine lichte Durchfahrtsbreite in Höhe von 6.000 mm ./. 100 mm ./. 100 mm ./. 25 mm ./. 25 mm = 5.750 mm.

Dieses Verfahren zieht sich durch die gesamte weitere Zeichnung. Im Ergebnis kann man jetzt die exakten Positionen von Stützen, Wänden, Türen oder der Position eines Fallrohres der Entwässerung des Carportdachs sehen und prüfen.

Spätestens jetzt wird klar, ob und wie der Carport auf die Fläche passt, ob Stützen nicht vor Fenstern oder Türen des Hauses positioniert sind etc.

Maße für die Carporthöhe ermitteln

Bei der Messung der möglichen Höhe des Carports, der angelehnt an ein Wohnhaus geplant wird, muss unbedingt darauf geachtet werden, ob sich neben Fenstern und Türen auch evtl. Lüftungsauslässe oder Temperaturfühler an der Wand befinden und in welcher Höhe diese angebracht sind.

Als Referenz für die mindeste lichte Höhe des Carports an einem Haus definiert man die höchste Oberkante von Fenstern oder Türen und addiert 10 cm Abstand darüber.

Natürlich bestimmt auch die Höhe der später parkenden Fahrzeuge die lichte Höhe, in diesem Falle „lichte Durchfahrtshöhe„. Für einen PKW reichen sicher 2,10 m, für einen SUV oder kleinen Transporter sollten 2,30 m bis 2,50 m lichte Durchfahrtshöhe angenommen werden.

Im Einfahrtsbereich des Carports bestimmt die Position der Attika und deren Unterkante die lichte Höhe.

L-Steine, Mauern, vorhandene Fundamente, Versorgungsleitungen

Der Fachmann zeichnet auf der Stellplatzfläche vorhandene L-Steine oder Mauern ein. Für die Positionierung von Stützen, die auf L-Steinen oder Mauern aufgeschraubt werden sollen, sind Maße des Verlaufs und der Breite notwendig.

Die Position von vorhandenen Fundamenten lassen sich aus dem Fundamentplan entnehmen, die der Hersteller der Fundamente (hoffentlich) angefertigt hat.

Die Position von Versorgungsleitungen, die bei einer Fundamentierung durch Einspannen der Stützen beschädigt werden könnten, sollten in den Bauunterlagen zum Haus gefunden werden.


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